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.Kathrin Röggla
„sonntagsrede?
armut ist nicht schicksal, sie wird gesellschaftlich produziert in zahlreichen politischen entscheidungen, die in den letzten jahren vermehrt zu ausschluss sozial schwacher geführt haben. bleibt dies so, zerfällt die gesellschaft immer mehr. die politik der trennung und sozialen härte muss ein ende finden, denn wenn wir kein sozial verantwortliches und offenes europa schaffen, dann wird es keine zukunft geben, in der es sich für uns zu leben lohnt."
Lebenslauf
Kathrin Röggla (*1971, Salzburg) lebt in Berlin. Sie schreibt Romane („wir schlafen nicht", 2004), Prosa („die alarmbereiten", 2010) und Essays ("gespensterarbeit, krisenmanagement und weltmarktfiktion", 2009), Ende der Neunziger begann sie auch Radioarbeiten zu produzieren - Hörspiele, akustische Installationen und Netzradio (bis 2001) - und seit 2002 verfasst sie auch Theatertexte, zuletzt »die beteiligten« (UA Düsseldorf, 2009) und »worst case« (UA Freiburg, 2008). Zahlreiche Reisen führten sie nach Osteuropa, Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, die USA, den Jemen und Japan. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u.a. mit dem Italo-Svevo-Preis (2001), dem Preis der SWR-Bestenliste (2004), dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2005) und dem Anton-Wildgans-Preis (2008) ausgezeichnet.
Fotocredit: Markus Lipus








