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AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser


"Armutsrisiko - Gewalt an Frauen"

Frauen, die Gewalt durch ihren eigenen Ehemann/Partner erleben müssen, sind einem besonders hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Sie können aus vielen Gründen in die Armut schlittern: Sei es, weil sie aufgrund von Traumatisierungen und gesundheitlichen Folgen den Arbeitsplatz verlieren oder aufgeben müssen oder der misshandelnde Ehepartner, der zugleich für die Existenzsicherung zuständig war, aus der Wohnung verwiesen werden musste. Die Beendigung einer Gewaltbeziehung bedeutet für viele Frauen mit Kindern den Beginn eines Lebens als Alleinerzieherin, das mit dem höchsten Armutsrisiko verbunden ist. Eine Trennung/Scheidung vom Misshandler ist für viele Frauen die lebensgefährlichste Zeit. Auflauern, ständiges Verfolgen, massive Drohungen bis hin zu Mordversuchen seitens des Gewalttäters sind keine Seltenheit. Der Verlust einer Arbeitsstelle in dieser sehr angespannten Zeit kann existenzbedrohend sein. Für Migrantinnen ist es noch schwieriger: Ihre Existenz und Aufenthaltsberechtigung hängt oft gänzlich vom Ehemann ab. Ohne Arbeit, eigenem Aufenthaltsstatus,  ausreichendem Einkommen und leistbaren Wohnungen sind sie verurteilt, bei ihrem Gewalttäter zu bleiben oder nach einem Frauenhausaufenthalt wieder zum Ehemann zurückzukehren. Es ist anzunehmen, dass in vielen Betrieben Frauen mit Gewalterfahrungen arbeiten. Eigene Gewalterlebnisse öffentlich zu machen oder sich jemanden anzuvertrauen, fällt vielen Betroffenen sehr schwer, insbesondere am Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, ArbeitskollegInnen, PersonalvertreterInnen, BetriebsrätInnen und Vorgesetzte in den Betrieben auf das gesellschaftliche Problem von Gewalt an Frauen, aber auch auf die armutsgefährdenden Faktoren von Gewalt aufmerksam zu machen und über Frauenhäuser, Hilfsangebote und gesetzliche Maßnahmen in diesem Kontext zu informieren. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) bietet ab 2010 dazu Workshops für Betriebe/ Unternehmen an.

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Der Minister

 Bundesminister Rudolf Hundstorfer

Bundesminister Rudolf Hundstorfer
„Wir können es nicht hinnehmen, dass nach wie vor sehr viele Menschen in Armut leben müssen. Wir werden daher auch in den kommenden... Mehr von Bundesminister Rudolf Hundstorfer

Die Botschafterin

 Ute Bock

Ute Bock

„Man kann nur gut leben, wenn man weiß, dass es auch den Anderen gut geht."

 

 

Der Botschafter

 Michael Chalupka

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"Die Opfer der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit selbst für ihr Schicksal verantwortlich zu machen, ist schäbig. In diesem... Mehr von Michael Chalupka