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.migrare - Zentrum für MigrantInnen OÖ
"MUT gegen arMUT"
Menschen mit Migrationshintergrund sind in allen EU-Staaten, auch in Österreich, stärker von Armut betroffen oder gelten als armutsgefährdeter als die einheimische Bevölkerung. Eine niedrige formale Schulbildung und daraus resultierendes niedriges Einkommen, Verständigungsschwierigkeiten, Arbeitslosigkeit, erschwerter Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt sind nur einige Motive die dazu führen können.
Das Projekt „MUT gegen arMUT" fördert Information, Diskussion und Strategieentwicklung zu und gegen Armut unter Menschen mit Migrationshintergrund in Oberösterreich anhand von Workshops in ethnischen/multiethnischen Vereinen in diversen Sprachen. In einem breiten Rahmen werden folgende Themenbereiche abgedeckt: Armut und Migration, Gesetze, Risiken und Fallen, Frauenarmut, Strukturelle Gegebenheiten des Arbeitsmarktes, Bildung. Für die Durchführung der Workshops erhalten MultiplikatorInnen (selbst mit Migrationshintergrund) in einer Schulung das notwendige Know-how und Methoden von ExpertInnen vermittelt. Im Zuge dessen wird ein so genannter „Armutskoffer" entwickelt, welcher nicht nur Informationsmaterialien in diversen Sprachen enthält, sondern auch plastisches Anschauungsmaterial, Aufkleber, Plakate mit Informationen etc. enthält und für die Workshops zur Verfügung gestellt wird. Der Armutskoffer steht auch nach dem Ablauf des Projektes weiterhin für alle interessierten Einrichtungen zur Verfügung. Zuzüglich findet im Juni 2010 eine Plakatkampagne in öffentlichen Verkehrsmitteln in Linz statt, um auf das Thema Armut im Allgemeinen aufmerksam zu machen. Das institutionenübergreifende Projekt „MUT gegen ArMUT" wird von migrare - Zentrum für MigrantInnen OÖ in Zusammenarbeit mit: AK OÖ, Sozialplattform OÖ, JKU Linz und ÖGB OÖ konzipiert und durchgeführt.









