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.Veranstaltung am 23.02.2010
23.02.2010 - 24.02.2010
8. Armutskonferenz "Geld. Macht. Glücklich."
Geld. Macht. Glücklich. Verteilungskämpfe, Verwirklichungschancen und Lebensqualität in Zeiten der Krise. Armut ist ein Verhältniswort. Es markiert sozio-ökonomische Benachteiligungen und gibt Auskunft über Machtverhältnisse. Es zeigt auf, was jene, die über privilegierten Zugang zu Ressourcen verfügen, den ‚armen anderen‘ zugestehen. Glück und Wohlbefinden, Gerechtigkeit und gutes Leben sind Konzepte, die auf unterschiedliche Weise Vorstellungen von Lebensqualität und davon, wie Gesellschaften verfasst sein sollen, reflektieren. Einkommen, sozialer Status, soziale Beziehungen und Netzwerke, Bildung und berufliche Situation entscheiden über Gesundheitszustand und Lebensqualität, Ansehen und Möglichkeiten in einer Gesellschaft. Soziale Polarisierung schafft Aufstiegsbarrieren, Abstiegsängste und Statusstress, produziert Armut und schadet der ganzen Gesellschaft. Die Finanzkrise, wenn auch von manchen bereits abgesagt, verschärft die Situation. Die soziale Krise steht erst vor der Tür. In den sich abzeichnenden Verteilungskämpfen um die Bezahlung der Krisenkosten drohen diejenigen, die ohne Lobby sind, unter die Räder zu kommen. Alternative Wege aus der Krise und die Entwicklung und Umsetzung von politischen und ökonomischen Konzepten, die gerechte Gesellschaften schaffen und ein gutes Leben aller garantieren, sind mehr denn je gefordert.
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