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Veranstaltung am 07.07.2010

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07.07.2010
Um.Ver.Teilt. Straßentheateraktion "Am Pranger"

„Am Pranger“ Eine Unternehmerin, ein Politiker, eine gutbürgerliche Frau und eine verschuldete Alleinerzieherin stehen am Pranger. Begleitet werden sie von einem mittelalterlich anmutenden Stelzengeher, der nicht versteht, wieso die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird. Er richtet Fragen ans Publikum: „Wer von diesen Menschen trägt (Mit-)Schuld an der Armut?“ Die vier müssen Reue zeigen und ihre Verantwortung an der Armut bekennen. Nur wer richtig bereut, kann dem Pranger entkommen. Zum Schluss wird das Publikum gefragt: „Wer soll frei kommen? Wer soll an ‚den Galgen‘?“

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07.07.2010
"Kein Kies zum Kurven Kratzen_RELOADED"

Kein Kies zum Kurven Kratzen_RELOADED“ – die aktualisierte Neufassung des Forumtheaterstücks „Kein Kies zum Kurven Kratzen“ – zeigt die Geschichte der Familie Schmölzer, die unvermittelt in eine Armutsspirale gerät. Kredit – Arbeitslosigkeit – AMS – Sozialamt – Scheidung – soziale Isolation. Wie kann die Familie diesem Kreislauf entkommen? Das ist die kreative und gemeinsame Herausforderung der DarstellerInnen und des Publikums: Forumtheater hebt die Grenzen zwischen DarstellerInnen und ZuschauerInnen auf. Das Publikum ist eingeladen, sich am Spielgeschehen aktiv zu beteiligen und seinen Ideen Ausdruck zu verleihen. Die bei den Aufführungen entstehenden Ideen und Vorschläge werden an die Politik kommuniziert. So am 29.11.2010, 17.00 – 20.00 Uhr in einer Aufführung im Österreichischen Parlament. Nach Aufführungen in Graz folgt eine Aufführungsserie durch alle Bundesländer, vom Publikum eingebrachte Ideen und Vorschläge werden an die Politik kommuniziert. Höhepunkt und Abschluss der Vorstellungsserie ist am 29. November ein Auftritt im Österreichischen Parlament. Weitere österreichweite Termine bis Herbst 2010 sowie ausführliche Informationen: www.interact-online.org.

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18.05.2010 - 30.07.2010
Sonderausstellung "Heimspiel: Auswärtsspiel. Migration im österreichischen Fußball"

Im Juni und Juli dieses Jahres findet erstmals in der Geschichte eine Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt. Von den rund 500 Spielern, die im Rahmen des Turniers zum Einsatz kommen werden, ist nur eine Minderheit bei Vereinen im eigenen Land tätig. Bei Teams aus wirtschaftlich ärmeren Regionen ist der Anteil der Fußballwanderer besonders hoch. Viele von ihnen gehen in europäischen Ligen – auch in Österreich – ihrer Arbeit nach. Seit es Fußball gibt, haben Ball, Kicker und Trainer stets Grenzen im vielfältigsten Sinne des Wortes überschritten. Fußball ist dabei oft auch eine Möglichkeit, der Armut zu entfliehen. HEIMSPIEL : AUSWÄRTSSPIEL thematisiert den Doppelpass zwischen Fußball und Migration aus der Perspektive von elf Fußballwanderern aus Vergangenheit und Gegenwart. Gemeinsam bilden sie ein fiktives Team, ihre Geschichten geben eindrucksvolle, berührende wie unkonventionelle Einblicke in das Fußballerleben auch abseits des grünen Rasens.Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen neben dem schönen Spiel vor allem Fragen von gesellschaftspolitischer Relevanz: Warum wandern Menschen und wie geht es ihnen dabei? Wie findet sich jemand in der Fremde zurecht? Welche Rolle spielt dabei die Sprache? Was heißt es, rassistisch verunglimpft zu werden? Bringt ein Leben als Fußball-Wanderer mehr Wohlstand? Angeboten werden spezielle Führungen und Vermittlungsprogrogramme für Schulklassen und Erwachsenengruppen.

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Der Minister

 Bundesminister Rudolf Hundstorfer

Bundesminister Rudolf Hundstorfer
„Wir können es nicht hinnehmen, dass nach wie vor sehr viele Menschen in Armut leben müssen. Wir werden daher auch in den kommenden... Mehr von Bundesminister Rudolf Hundstorfer

Die Botschafterin

 Renate Welsh-Rabady

Renate Welsh-Rabady
„So reich ist keine Gemeinschaft, dass sie es sich leisten könnte, auf die Fähigkeiten und Talente zu verzichten, die verkümmern... Mehr von Renate Welsh-Rabady

Der Botschafter

 Peter Schwarz

Peter Schwarz
„Im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist es mir ein besonderes Anliegen, auf Armut... Mehr von Peter Schwarz